Hankensbüttel ist gewachsenes Zentrum unserer Samtgemeinde, erstmals erwähnt als "Honengesbuthele" in einer kaiserlichen Schenkungsurkunde von 1051. Schon damals hatte der Ort eine Kirche als Mittelpunkt eines weiträumigen Pfarrsprengels. Sie war auch Sitz eines bischöflichen Sendgerichts als Vorposten des Bistums Hildesheim an seiner äußersten nördlichen Grenze. Ein Gogericht und Gogräfenhof wird in der Forschung für die Zeit nach 1150 angenommen. Hankensbüttel war aber bis in die Neuzeit auch ein wichtiger Rast- und Ausspannplatz an alten Heer- und Handelsstraßen - Etappenziel für durchziehendes Militär ebenso wie für friedliche und geschäftstüchtige Reisende in alle vier Himmelsrichtungen.
Neuesten Forschungen zufolge bestand in Hankensbüttel in mittelalterlicher Zeit auch ein Großhof bzw. ein Adelssitz (nachgewiesen ist ein Adliger mit dem Namen Conradus Honekesbutle Ende des 13. Jahrhunderts), der vielleicht in früherer Zeit, also noch vor der ersten unkundlichen Erwähnung und damit in ottonischer Zeit (10. Jahrhundert), als befestigter Platz zwei Altstraßen (Nord-Süd und Ost-West) sicherte. Der adlige Großhof wie das bei ihm angesiedelte Dorf waren nach diesen Erkenntnissen also schon sehr früh ein Ort des Schutzes und der dörflichen Siedlung selbst außerdem ein Etappenort für durchziehendes Militär wie für friedlich gesinnte Reisende auf der Fahrt in alle vier Himmelsrichtungen.
Für Hankensbüttels Ortsteil Alt Isenhagen lässt sich aufgrund junger archäologischer Befunde eine Siedlungstätigkeit in der Mitte des 12. Jh. nachweisen. Für Ende dieses Jahrhunderts wird nach Stand der Forschung auch die Existenz einer Holz-Erde-Burg angenommen. Damit gilt die kleine Siedlung als ältestes Zeugnis einer Hagenkolonisation im nordöstlichen Niedersachsen. Von 1243 bis 1259 existierte hier ein Mönchskloster des Zisterzienserordens, dass wenig später - wenn auch nur kurzzeitig - von Nonnen weitergeführt wurde, bevor man seinen Standort ins heutige Hankensbütteler Zentrum verlegte. Erhalten blieben beeindruckende Kellergewölbe im Hotel Zur Linde. Ab 1346 fand das Kloster seinen endgültigen Platz in Isenhagen, fast auf halber Höhe zwischen beiden Vorgänger-Standorten.
Emmen wird 1246 erstmals urkundlich erwähnt. Nach 1930 wurde hier bei spektakulären Grabungen ein Grubenhaus aus dem 7. Jh. Freigelegt, Zeugnis einer frühgeschichtlichen Besiedlung unserer Region.